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Wie wurde der Hund zum Haustier?

Antwort: Vor ca. 16.000 Jahren begann die faszinierende Geschichte des treuen Begleiters auf vier Pfoten. Ob groß oder klein, der Hund ist für Millionen von Menschen Welt weit ein fester Bestandteil ihres Lebens. Kein anderes Tier auf dieser Erde ist dem Menschen so treu ergeben, wie der Hund. Auf allen Kontinenten, in allen Kulturen, erwies sich der Hund als nützlich und schrieb seine eigene Erfolgsgeschichte. Überwiegend wurde der Hund jedoch zur Jagd eingesetzt. Wobei er sich als ein wahres Multitalent bewies.

Für viele Könige und Herrscher die, die wahre stärke eines Hundes erkannten, wurden sie zu einem treuen, Freund, Partner und Weggefährten. Im alten Ägypten wurde er sogar als Seelenführer der Toten vergöttlicht.
Der Hund ist das erste Haustier des Menschen und offenbart mehr über das Wesen eines Menschen, als wir ahnen. Auch wenn die Geschichte der Mensch-Hund Beziehung bereits vor über 16.000 Jahren begann, erfahren wir auch heute noch faszinierende und neue Dinge über den Hund.



Domestizierung des Wolfes

Bevor der Hund jedoch zu dem treuen Begleiter wurde, den wir heute kennen, spielte der Stammvater der Hunde eine Rolle. Der Wolf! Um genau zu sein, der Grauwolf. Der Grauwolf (Canis lupus) ist ein schneller, starker, robuster, schlauer und flexibler Beutejäger. Kurz gesagt: Ein Raubtier! Von Europa und Asien aus verbreitete er sich über den ganzen Planeten. So war es nur eine Frage der Zeit, wann Hund und Mensch sich begegnen würden.
Doch darf man sich die ersten Begegnungen zwischen Wolf und Mensch nicht harmonisch vorstellen.

Bevor sich die ersten Wölfe näher an die Camps der Menschen wagten, wurden die Menschen über einen sehr langen Zeitraum, genauesten von den Wölfen beobachtet. Da Mensch und Wolf erfolgreiche Großwildjäger waren, kamen sie sich zwangsläufig immer wieder in die Quere und waren nichts anderes als Fress-Feinde. Erst als sich das Jagen für den Wolf durch eine Klimaveränderung (Phasen) erschwerte, erkannte er den Nutzen, den ein Mensch für ihn hatte. Als der Hunger größer als die Furcht vor den Menschen wurde, wagten sich einige Wölfe in die Näher der Menschen.

Sie durchwühlten die Abfallreste in den Camps der Menschen und überlebten die extremen Wetterverhältnisse. Einige Jäger tolerierten das Verhalten. So kam es dann nach einiger Zeit dazu, dass sich Mensch und Wolf immer näher kamen und eine Zweckgemeinschaft bildeten. Sie dienten den Menschen als Frühwarnsystem vor anderen wilden Tieren und halfen ihnen bei dem Aufspüren von Beute.

Nach tausenden von Jahren der Domestizierung des Wolfes, wurde der Wolf nach und nach zum heutigen Hund.

Der Hund als Haustier

In der heutigen Zeit hat der Hund einen festen Platz in unserer Gesellschaft. Er wird nicht nur als Haustier, sondern auch als Helfer eingesetzt und geliebt.

Zum Beispiel als Rettungshund, Bergungshund, Lawinenhund, Spürhund, Blindenhund, Schutzhund oder dem Drogenhund. Leider ist es heutzutage jedoch so, dass sich viele Menschen einen Hund anschaffen, ohne zu wissen, worauf sie sich letzten Endes einlassen. Einer der größten Fehler bei der Hundeerziehung ist das Vermenschlichen eines Hundes, gefolgt von einer Fehleinschätzung der Kosten und dem benötigten Zeitaufwand.

Dies führt zu sehr vielen Fehlern bei der Erziehung und einem sogenannten „Fehlverhalten“ des Hundes. Sogenannte Problemhunde sind leider meist ein Resultat des Menschen. Solltest du dir einen Hund anschaffen wollen, überlege dir genau, ob du einem Hund gerecht werden kannst. Mit der richtigen Entscheidung und der Weitergabe von Wissen, können wir alle ein wenig dazu beitragen, die Tierheime zu entlasten.



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